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Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn die massiven Finanzprobleme Griechenlands und einiger anderer europäischer Staaten derzeit die Medien beherrschen, sollte man doch nicht die deutlich positiven Signale übersehen, die derzeit eine weltweite wirtschaftliche Erholung ankündigen. So ist der internationale Handel zwischen Europa, Asien und den USA wieder im Wachsen begriffen: Lagen Anfang 2010 noch 581 Containerschiffe weltweit unbeschäftigt vor Anker, ist die Zahl per Ende März bereits auf 455 gesunken. Sowohl in den USA als auch in vielen Ländern Europas hellt sich der Konsumindex auf - die Menschen geben wieder mehr Geld für Waren und Dienstleistungen aus. Auch die Gespräche mit unseren Kunden und nicht zuletzt die Auftragslage bei MultiLing lassen hoffen, dass die schlimmsten Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise hinter uns liegen. So verzeichnen wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von über 20 Prozent.
Dies sind ermutigende Entwicklungen, und auch die solidarische Haltung, mit der die Länder Europas auf die aktuelle Finanzkrise in Griechenland reagieren, gibt uns Vertrauen in ein weiterhin stabiles Wirtschaftsjahr 2010, das wir gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich gestalten werden.
Ihr Michael Sneddon
CEO MultiLing Corporation
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| Kultur |
Brasilien ist – ähnlich wie die Vereinigten Staaten von Amerika – ein kultureller Schmelztiegel. Mit über 190 Millionen Einwohnern ist es flächen- und bevölkerungsmäßig der fünftgrößte Staat der Erde und das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. mehr  |
| Neukunden |
MultiLing begrüßt Wavetronix als Neukunden. Das international tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Provo, Utah stellt innovative Radarsensoren zur Messung und Überwachung von Verkehrsströmen her. mehr  |
| Intern |
Der Microblogging-Dienst Twitter ist auf einem weltweiten Siegeszug. Allein im ersten Quartal 2010 wurden nach Angaben des Betreibers etwa 4 Milliarden Kurzmitteilungen – so genannte tweets – von Nutzern auf der ganzen Welt gepostet mehr 
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| Best Practice |
Unternehmen, die mit Produkten oder Dienstleistungen internationale Märkte erobern wollen, stehen immer wieder vor einer zentralen Frage: Welche Informationen sollen in welche Fremdsprachen übersetzt werden. mehr  |
| Events, Messen und Konferenzen |
Auf folgenden Veranstaltungen erwartet Sie ein MultiLing-Messestand oder eine Präsentation des jeweiligen Landesbüros mehr 
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| Zitat |
„Menschen mit Respekt zu behandeln, wird einem breite Akzeptanz verschaffen und das Geschäft verbessern.“
Tao Zhu Gong
Berater des Kaisers von Yue (500 vor Christus) |
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KULTUR
Brasilien
Brasilien ist – ähnlich wie die Vereinigten Staaten von Amerika – ein kultureller Schmelztiegel. Mit über 190 Millionen Einwohnern ist es flächen- und bevölkerungsmäßig der fünftgrößte Staat der Erde und das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. Von den jeweiligen Heimatländern abgesehen wohnen in keinem Land der Welt mehr Italiener und Japaner.
Der Name „Brasilien“ geht auf den portugiesischen Namen Pau-brasil des Brasilholz-Baumes (Caesalpinia echinata) zurück. „Brasa“ bedeutet im Portugiesischen „Glut“ und „glühende Kohlen“; das Adjektiv „brasil“ („glutartig“) bezieht sich auf die Farbe des Holzes, das, wenn es geschnitten ist, rot leuchtet und in Europa früher zum Färben von Stoffen verwendet wurde. Diese heute vom Aussterben bedrohte Baumart war zur Zeit der frühen Kolonisation in den Wäldern der brasilianischen Atlantikküste weit verbreitet und ein wichtiges Ausfuhrprodukt der Region.
Brasilien ist das einzige portugiesisch-sprachige Land Südamerikas. Das brasilianische Portugiesisch hat jedoch einen eigenen Charakter: Es unterscheidet sich in der Aussprache und durch eine leicht abgewandelte Orthografie und Grammatik von der europäischen Variante.
Touristen lieben vor allem Rio de Janeiro mit seinen traumhaften Stränden und dem berühmten Karneval, die Hauptstadt Brasília, das Amazonasbecken, den Nordosten mit seinen Stränden und die Wasserfälle von Iguaçu. Weltweit bekannt ist auch die Musik Brasiliens, die von portugiesischen, afrikanischen und indigenen Musiktraditionen beeinflusst wurde. In den 1950er Jahren kam der Bossa Nova auf. Diese Musikrichtung gilt als die „brasilianische Variante des Jazz“: sie lehnt sich am nordamerikanischen Jazz an, bleibt aber geprägt von südamerikanischen und afrikanischen Rhythmen. Als bekanntester Vertreter und Mitbegründer des Bossa Nova gilt Antônio Carlos Jobim. Die wohl bekannteste brasilianische Musikform ist der Samba. Er entstand aus der Musik der afrikanischstämmigen Bevölkerungsteile und ist sehr rhythmuslastig. Populär wurde der Samba durch den jährlichen Karneval in Rio. Hier präsentieren sich die größten und renommiertesten Sambaschulen in riesigen Paraden im Wettstreit um den Titel der besten Sambaschule Brasiliens.
Hörbeispiel 1: (“Samba de Avião”, Tom Jobim and Miúcha)
http://www.youtube.com/watch?v=u-sbPpxxYpo&NR=1
Hörbeispiel 2: (“Aquarela do Brasil”).
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=471316061&blogId=525016338
NEUKUNDEN
MultiLing begrüßt Wavetronix als Neukunden. Das international tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Provo, Utah stellt innovative Radarsensoren zur Messung und Überwachung von Verkehrsströmen her. Produkte von Wavetronix wurden bereits erfolgreich zur Vorbereitung von Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen in Peking eingesetzt und werden auch bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika die Steuerung des Verkehrsflusses unterstützen. MultiLing übersetzt Handbücher, Bedienungsanleitungen, Marketing-Publikationen und Software-Bedienerführungen in insgesamt 14 Sprachen. Weitere Informationen: www.wavetronix.com.
INTERN
MultiLing auf Twitter
Der Microblogging-Dienst Twitter ist auf einem weltweiten Siegeszug. Allein im ersten Quartal 2010 wurden nach Angaben des Betreibers etwa 4 Milliarden Kurzmitteilungen – so genannte tweets – von Nutzern auf der ganzen Welt gepostet. Auch MultiLing betreibt jetzt einen eigenen Twitterdienst, den man unter www.twitter.com/multiling verfolgen kann. Ganz im Sinn des sozialen Netzwerk-Gedankens wird MultiLing neben nützlichen Informationen und Links aus der Welt der Übersetzungen seinen tweets auch eine persönliche Note verleihen, um Unternehmen und Mitarbeiter über das berufliche Umfeld hinaus darzustellen,
Gesundheit am Arbeitsplatz
In der MultiLing-Zentrale in Provo, Utah gehören Yoga-Übungen und Training mit Gewichten inzwischen zum festen Arbeitsalltag der Mitarbeiter.
„Unsere Tätigkeit findet überwiegend am Computer-Arbeitsplatz statt und erfordert ein sehr hohes Maß an Konzentration“, erklärt Personalleiterin Ann Robertson. „Unser spezielles Life-Work-Balance-Programm soll die Mitarbeiter dazu ermutigen, sich regelmäßig zu bewegen und immer wieder zwischendurch aufzutanken.“ So können bei MultiLing beispielsweise auch Spaziergänge oder Tai Chi-Übungen in den täglichen Arbeitsalltag integriert werden. Ergänzt wird das Programm, für das MultiLing kürzlich sogar eine besondere Auszeichnung erhalten hat, durch Ernährungs-Seminare und Freizeitsport-Angebote wie Fahrradfahren oder Wassergymnastik. Höhepunkt des vergangenen Jahres war eine gemeinsame Radtour aller Mitarbeiter auf den 2 500 Meter hohen Y-Mountain in Provo. „Das Gesundheitsprogramm findet großen Anklang im Unternehmen. Fast alle Mitarbeiter nehmen daran teil und berichten durchgängig, dass sie sich gesünder fühlen und besser arbeiten können“, ergänzt Ann Robertson. Das spiegelt sich auch in den Unternehmenszahlen wider: Seit Einführung des Gesundheitsprogramms ist die Produktivität insgesamt gestiegen, die Krankheitstage und -kosten hingegen sind deutlich zurückgegangen.
BEST PRACTICE
Die Sprache des Kunden sprechen
Unternehmen, die mit Produkten oder Dienstleistungen internationale Märkte erobern wollen, stehen immer wieder vor einer zentralen Frage: Welche Informationen sollen in welche Fremdsprachen übersetzt werden. Verhältnismäßig einfach zu beantworten ist diese Frage, wenn bereits klar ist, welche Zielmärkte avisiert werden sollen. In diesem Fall muss vor allem geklärt werden, welche Informationen (Website, Broschüren, Bedienungsanleitungen etc.) in die Sprache des Ziellandes übersetzt werden. Die Kosten für diese Übersetzungen sind immer ein Teil der Investitionen in den neuen Markt und wollen deshalb genau geplant sein. Ob eine komplette Übersetzung aller Dokumente für einen nur sehr kleinen Zielmarkt tatsächlich sinnvoll ist, kann letztlich nur das Unternehmen selbst entscheiden. Neben dem finanziellen Aspekt spielt hierbei aber immer auch die Markenpositionierung eine Rolle. Sicher ist: Menschen auf der ganzen Welt bevorzugen Produkte oder Dienstleistungen, die in ihrer Muttersprache angeboten werden und die in einen Zusammenhang mit ihrer eigenen Kultur gesetzt werden können. Fakt ist auch: Eine schlechte Übersetzung vermittelt wenig oder gar kein Vertrauen und wird Kunden sicher kaum zum Kauf animieren.
Schwieriger wird es, wenn noch nicht feststeht, welche Zielmärkte ein Unternehmen bedienen wird und welche Landessprachen in Folge für eine Übersetzung in Frage kommen. Hier sollten unbedingt branchenspezifische Marktstudien zu Rate gezogen werden. Interessant für den Internet-basierten Verkauf, der ja grundsätzlich weltweit stattfinden kann, ist beispielsweise eine Untersuchung des unabhängigen Marktforschungs-Unternehmens Common Sense Advisory, in der die zehn meist genutzten Sprachen im Internet ausgewiesen werden. Dies sind absteigend nach der Häufigkeit ihrer Verwendung: Englisch, Japanisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Chinesisch (vereinfachte Schriftform), Portugiesisch und Koreanisch.
Auch eine gezielte Betrachtung von kulturellen Besonderheiten kann in vielen Fällen hilfreich sein, wie folgende Beispiele zeigen:
- Chinesen mögen Schriftsprache: Wenn Sie eine Frage an einen Geschäftspartner in China haben, und unbedingt eine Antwort benötigen, sollten Sie ihm niemals eine Sprachnachricht hinterlassen, sondern ihn grundsätzlich in Textform kontaktieren. Chinesen bevorzugen in der Geschäftskommunikation das geschriebene Wort.
Nicht immer ist es möglich, den Erfolg eines Markteintritts in ein fremdes Land präzise vorherzusagen. Doch als Faustregel gilt immer: Die wichtigste Sprache ist die Sprache des Kunden.
EVENTS, MESSEN UND KONFERENZEN
Auf folgenden Veranstaltungen erwartet Sie ein MultiLing-Messestand oder eine Präsentation des jeweiligen Landesbüros:
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IPO Conference, Atlanta Georgia: 12-14. September 2010
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American Translators Association (ATA) Annual Conference, Denver Colorado: 27.-30. Oktober 2010
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American Medical Writers Association (AMWA) Conference, Milwaukee Wisconsin: 11.-13. November 2010
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tekom Jahrestagung, Wiesbaden: 3.-5. November 2010

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